Verhandlungen im Brainergy Park Jülich:
Google-Tochter im Gespräch
Erst im Mai hatte das Land Nordrhein-Westfalen zugesagt, eine Machbarkeitsprüfung des Brainergy Parks in Jülich als Ankerprojekt auf dem Weg zur Energieregion der Zukunft mit 3,4 Millionen Euro zu fördern. Nun stellen sich weitere Big Player des Strukturwandels
hinter das Leuchtturmprojekt für nachhaltige Energien inmitten des Rheinischen Braunkohlereviers. Das Start-Up Unternehmen Malta, das zu den jüngsten geförderten Unternehmen aus der Ideenschmiede von „Alphabet Inc.“, der Konzernmutter von Google, gehört, hat sein
Interesse am Standort des ehemaligen Areals der Deutschen Welle in Jülich angekündigt.
Start-Up aus den Reihen von Alphabet Inc und Google könnte nach Jülich ziehen
„Seitdem befinden wir uns in intensiven Gesprächen.“ Malta arbeitet unter der Schirmherrschaft von Google daran, eine Batterie für das Stromnetz zu schaffen, in der erneuerbare Energien, zum Beispiel aus Sonne oder Wind, gespeichert und anschließend wieder genutzt werden können. Weltweit hat sich die Breakthrough Energy Coalition finanziell hinter Malta gestellt. In dieser wirken namhafte Personen, wie zum Beispiel Bill Gates, mit.
Deswegen ist der Brainergy-Park so attraktiv für Malta
zum Strukturwandel beitragen und deswegen durch Fördermittel unterstützt werden“, führt Drewes weiter aus. „So einen wegweisenden Zukunftsakteur auf unserem Campus zu haben, würde als Pionierprojekt wirken und weitere Protagonisten des Strukturwandels anziehen.“
Fraunhofer Gesellschaft befindet sich bereits in der Planung im Brainergy-Park
Auch die Zukunftsagentur Rheinisches Revier plant mit Brainergy
schildert der Geschäftsführer und ergänzt: „Ein heterogener Branchenmix ist nicht nur in der Krise das Geheimrezept für eine gesunde Entwicklung.“