Mit der feierlichen Grundsteinlegung des Mobility Hub schreitet ein weiteres Bauprojekt im Brainergy Park Jülich voran. Das viergeschossige Parkhaus in Holzbauweise wird künftig mehr als 200 Stellplätze für die beiden Gründerzentren – dem Brainergy Hub und dem Startup Village Jülich – bereitstellen und gehört zu den wenigen Holzparkhäusern in Deutschland. Mit dabei war Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie erklärt: „Hier entsteht nicht einfach nur dringend benötigter Parkraum für einen wachsenden Innovationsstandort. Hier entsteht ein moderner und nachhaltiger Bau, der zukunftsorientierte Mobilität und klimafreundliche Infrastruktur miteinander verbindet. So geht Fortschritt im Rheinischen Revier.“
Prof. Horst Fischer, Entwurfsplaner des Mobility Hub von der fischerarchitekten Partnerschaft mbB, erklärt die Besonderheiten des Gebäudes: „Das Parkhaus zeichnet sich durch seine ökologische, nachhaltige Bauweise aus und besteht im Wesentlichen aus heimischem Holz. Das Gebäude ist modular erweiterbar und rückbaubar. Eine Umnutzung der flexiblen Struktur ist denkbar. Die Materialgerechte Konstruktion verzichtet nahezu komplett auf Verbundmaterialien. Verbaute Rohstoffe und Bauteile können in einem hohen Maße in eine Kreislaufwirtschaft eingebracht werden.“
Die Konstruktion aus überwiegend heimischem Holz, die modulare Erweiterbarkeit, eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie die Vorbereitung zahlreicher Ladepunkte für Elektrofahrzeuge machen das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt für klimafreundliche Infrastruktur. Gleichzeitig fügt sich das Parkhaus mit begrünten Fassaden und naturnah gestalteten Außenanlagen harmonisch in das Gesamtkonzept des Brainergy Park Jülich ein. Für die Errichtung des Mobility Hub hat die Brainergy Park Jülich GmbH Fördermittel in Höhe von 4.955.028 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten.
Axel Fuchs, Aufsichtsratsvorsitzender der Brainergy Park Jülich GmbH und Bürgermeister der Stadt Jülich, betont: „Der Brainergy Park Jülich entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Innovationsstandorte für nachhaltige Energie- und Zukunftstechnologien in der Region. Der Mobility Hub ist dabei weit mehr als ein Parkhaus. Er schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und unterstreicht unseren Anspruch, Innovation und Nachhaltigkeit konsequent zusammenzudenken. Mein besonderer Dank gilt den Fördermittelgebern für die Unterstützung dieses Projekts. Die Förderung in Höhe von knapp fünf Millionen Euro ist ein starkes Signal für den Strukturwandel und ermöglicht es uns, den Brainergy Park Jülich weiterzuentwickeln.“
Mit zunächst über 200 Stellplätzen und der Möglichkeit einer späteren Erweiterung schafft der Mobility Hub die notwendige Infrastruktur für die wachsende Community aus Startups, Unternehmen, Forschenden und Besucherinnen und Besuchern des Brainergy Park Jülich. Die Fertigstellung des Mobility Hub ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren, betont: „Mit dem Bau des Mobility Hub investieren wir nicht nur in Mobilität, sondern vor allem in die wirtschaftliche Zukunft unserer Region. Das Projekt stärkt den Kreis Düren als attraktiven Innovations- und Technologiestandort und schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels.“
Jürgen Frantzen, stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Brainergy Park Jülich GmbH und Bürgermeister der Landgemeinde Titz, ergänzt: „Der Strukturwandel gelingt nur, wenn wir gemeinsam Zukunft gestalten und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Mit dem Mobility Hub investieren wir nicht nur in Parkflächen, sondern in die Infrastruktur für Innovation, Forschung und neue Arbeitsplätze. Das Projekt zeigt, dass nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Dynamik Hand in Hand gehen können und stärkt den Brainergy Park Jülich als Leuchtturm für die gesamte Region.“
Frank Rombey, stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Brainergy Park Jülich GmbH und Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, freut sich: „Der Brainergy Park Jülich steht für den Mut, neue Wege zu gehen. Dass hier eines der wenigen Holzparkhäuser Deutschlands entsteht, unterstreicht den Anspruch, Innovation auch im Bauen und in der Infrastruktur sichtbar zu machen. Solche Projekte erhöhen die Attraktivität des Standorts für Unternehmen, Fachkräfte und Investitionen und senden ein starkes Signal weit über das Rheinische Revier hinaus.“
Frank Drewes, Geschäftsführer der Brainergy Park Jülich GmbH, erklärt: „Mit dem Mobility Hub schaffen wir nicht nur zusätzliche Stellplätze. Wir errichten ein Gebäude, das den Innovationsanspruch des Brainergy Park Jülich sichtbar macht: ressourcenschonend, modular, energieeffizient und konsequent auf die Anforderungen der Community ausgerichtet.“