„set4“ plant erstes energieautarkes Wissens- und Industriegebiet Brainergy Park in Jülich

26 Fußballfelder groß wird unser Areal in Jülich sein, das als neuer Wissens- und Wirtschaftsstandort im Herzen des Rheinischen Reviers mit Energie versorgt werden soll – und auf dem gleichzeitig für Energie gesorgt wird. Eine Aufgabenstellung, die komplex und herausfordernd ist und Kompetenz erfordert. Europaweit haben wir nach Umsetzern gesucht. In der Ausschreibung überzeugten uns letztlich E.ON Energy Solutions, Fichtner-Group, Stadtwerke Jülich und das Aachener Startup Heatbeat, die künftig als Konsortium „set4“ gemeinsam das integrierte Energiesystem entwickeln werden.

Gebündeltes Wissen kommt an einem Tisch zusammen:

Erfahrene Macher und Umsetzer in großen Maßstäben, Planer und innovative Köpfe mit digitalen Kompetenzen und Experten der Infrastruktur vor Ort. Sie entwickeln Strategien, um von der zunächst erforderlichen Anbindung an das bewährte Energie-Versorgungssystem zum autarken System zu kommen. „Zum Start haben wir uns entsprechend bewusst als ARGE, firmierend unter set4, abgekürzt für ‚Smart Energy Team for / four Brainergy Park‘ gefunden, um mit unserem Angebot an den Brainergy Park Vielfalt schon von Anfang an mit in die Entwicklung einzubringen und die Grundlage für den horizontal sowie vertikal integrierenden Energie- und Datenmanager 4.0 zu legen“, formulierte es Dr. Arndt Brauckmann von E.ON Energy Solution für die neue Projektpartnerschaft jetzt bei der Vertragsunterzeichnung. „Es soll ja letztendlich über die Funktion als Reallabor, als Demonstrationsplattform auch die Blaupause sein, dieses Modell skaliert auch in anderen Teilen Deutschlands oder darüber hinaus kopieren zu können.“ Achim Stuible, Projektleiter Fichtner Group, und Peter Remmen von Heatbeat beschreiben die Aufgabe so: „Wir möchten mit unserer Erfahrung dazu beitragen, dass der Brainergy Park ein Leuchtturmprojekt der Energiewende in Europa wird.“

„Ganz Nordrhein-Westfalen schaut auf das Unternehmen und die drei Gemeinden Jülich, Titz und Niederzier“,

sagt Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, Geschäftsführer der Brainergy Park Jülich GmbH.

Der Brainergy Park wird bereits jetzt bei allen wichtigen Stellen in Bezirks-, Landes- und Bundesregierung als ein Erfolgsmodell angesehen. Der Brainergy Park ist wichtiger Baustein im Strukturwandelprozess. Hier soll sich zeigen, dass das Rheinische Revier Energiestandort war und auch nach dem Ende als Braunkohlestandort bleiben soll, selbstverständlich auch als Ort qualitativer Arbeitsplätze, die am Standort entstehen. Wichtige Beiträge erhoffen wir uns dabei von unseren zahlreichen und starken Kooperationspartnern, besonders auch aus der Wissenschaft, wo beispielsweise das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Institut, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, die Fachhochschule (FH) Aachen und nicht zuletzt das Forschungszentrum Jülich (FZJ) uns begleiten.
Der Brainergy Park Jülich will ein Leuchtturmprojekt der Energiewende werden. Auf einer interkommunalen, gewerblichen Testfläche können neue Energien erprobt werden. Welche Technologien dabei eine Rolle spielen, erklärt uns Dr.-Ing. Bernhard Hoffschmidt in diesem Video:
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Wie sieht das zukünftige Energiesystem für den Brainergy Park aus? Dr.-Ing. Jan Stichtenoth verrät in diesem Video, mit welchen Partnern der Brainergy Park nach einer europaweiten Ausschreibung nun die Planung startet:

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Das Energiesystem im Brainergy Park Jülich soll die Energiewende auch in Gebäuden voranbringen. Wie das funktionieren kann, schildert in diesem Video unser Partner Peter Remmen, Geschäftsführer von heatbeat nrw:

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Ebenfalls unseren Planungsauftrag gewonnen hat die E.ON Energy Solution. Dr. Arndt Brauckmann verrät uns, wie E.ON gemeinsam mit den anderen Gewinnern deren jeweilige Kompetenzen gewinnbringend vereinen will. Dabei betont er nochmals die Vorbildrolle des Brainergy Park Jülich, die Energiewende innovativ mitzugestalten:

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